WIR GEHEN MIT DER ZEIT

Die PMC Software besteht aus einer Mehrschichten-Architektur, welche in der Fachwelt als Multi-Tier oder N-Tier bezeichnet wird. Diese ist die technische Fortsetzung der Client-Server Architektur.

Viele Anwendungen in Firmennetzwerken sind vorwiegend auf die Client-Server Architektur aufgebaut, welche aus heutiger Sicht nicht mehr Zeitgemäss ist. Dies ist vor allem wegen den steigenden Datenvolumen und die Anzahl der Benutzer zurückzuführen. Bei solchen Systemen wirkt sich dies durch eine erhebliche und spürbare Performance Einbussen aus.

Darum setzt die Spare GmbH auf die neusten Technologien damit sie auch in Zukunft sicher arbeiten können.

N-TIER

Die Software PMC basiert auf einer Weiterentwicklung und Verfeinerung der 3 Schichten-Architektur. Wir sprechen hier von einer Mehrschichten-Architektur N-Tier (N steht für die Anzahl der Schichten).
In der Mehrschichten-Architektur wird die Applikationsschicht um eine Geschäftsschicht (Business Layer) und um eine Datenzugriffsschicht erweitert. Die wesentlichen Vorteile sind, dass Regeln, welche für das Lesen und Schreiben von bestimmten Daten gelten, einmal implementiert werden können. Folglich gelten dann für alle Module der Business-Logik diese Daten. Dies erhöht die Wartungsfreundlichkeit ganz erheblich.
Da auch hier, wie in der 3 Schichten-Architektur, jede Schicht nur auf die darauffolgende Schicht zugreifen kann, wird die Sicherheit bei der Mehrschichten Architektur um ein vielfaches erhöht.
Dank der Flexibilität der Mehrschichten-Architektur ist die Einbindung von bestehenden Systemen und Regelwerken von Drittanbietern ohne grösseren Aufwand möglich. Das heisst die Schnittstelle zu einem Fremd-System (Silo) wird vom Applikations-Server gekapselt. Somit braucht die Client-Schicht keine eigene Schnittstelle und/oder Konfiguration zu einem Fremdsystem mehr.

Einige Vorteile der PMC Mehrschichten Architektur

Der grosse Vorteil der Mehrschichten-Architektur ist die Trennung von Zuständigkeiten und ihre Skalierbarkeit.

Dank dieser Skalierbarkeit lassen sich einzelne Ebenen auslagern, was die Performance erheblich verbessern. Zudem lassen sich neue Ebenen hinzufügen, welche eigens ihnen zugewiesene Tätigkeiten übernehmen. All dies geschieht ohne die Notwendigkeit an der bestehenden Software Änderungen durchzuführen.

Die Mehrschichten Architektur ermöglicht einen modularen, Plug-In basierenden Aufbau der Software.

Das bedeutet, dass die Software aus verschiedenen Bausteinen besteht. Diese nennt man Plug-Ins. Diese Plug-Ins existieren unabhängig voneinander in der Software. Sie besitzen und erfüllen ihre eigenen spezifischen Aufgaben.

Dies minimiert das Risiko, bei einer Anpassung oder Erweitern eines solchen Plug-Ins, das bestehende System zu destabilisieren.

Die Modularität der Software ermöglicht es auch, dass Klinik spezifische Plug-Ins so angepasst werden können, dass sie auch in anderen Klinik zum Einsatz gebracht werden könnten. Dies ohne dass das bestehende System gefährdet wird. Der Vorteil ist, dass Entwicklungskosten mit anderen Kliniken geteilt werden könnten.

Dank der Modularität der Mehrschichten Architektur steht ein Framework zur Verfügung, welches der Informatik Abteilung der Klinik erlaubt, selber geeignete Plug-Ins zu entwickeln, ohne den bestehenden Kern des Systems zu ändern. Dies gibt der Klinik zusätzlich mehr Spielraum und Unabhängigkeit für die Zukunft, da sie nicht mehr von dem Softwarehersteller abhängig ist.

Einer der wichtigsten Aspekte im Umgang mit Daten im Klinik Alltag ist das Notfallszenario der Ausfallsicherheit. Was passiert mit den digitalen Informationen oder wie werden sie eingesehen wenn ein Netzwerkunterbruch oder ähnliches vorliegt.

Die PMC Software bietet, dank der Mehrschichten-Architektur, eine einzigartige Lösung:

Da die Mehrschichten-Architektur den Client, das sogenannte PMC User-Interface, bloss zur Anzeige verwendet, wird im Normalbetrieb zur Anzeige der Informationen lediglich eine Netzwerk Adresse angesteuert. Während des Normalbetriebes, läuft virtuell auf dem lokalen Client ein „Ausfall Service“. Dieser speichert die zuvor definierte stationsspezifisch Daten, in eine verschlüsselte Datei ab. Diese Daten werden anschliessend automatisch vom Ausfall Service aktualisiert. Fällt nun das Netzwerk aus, schaltet der Client automatisch auf die lokale virtuelle Netzwerk Adresse um. Dabei startet sich der Ausfall Service und virtualisiert die Applikationsschicht, mit ihren Rollen und Daten und zeigt diese dem Anwender als „Read Only“ an. Das bedeutet, im Ausfallbetrieb ist es nicht mehr möglich in die Patientenakte zu schreiben sondern lediglich die Einsicht wird gewährleistet.

Während der Benutzer in einer Client-Server Architektur direkt auf die Datenbank zugreift, ist dies in der Mehrschichten-Architektur nicht möglich.

Die ganze Kommunikation zwischen den Clients und der Applikationsschicht wird mittels des SSL (Secure Sockets Layer) Protokolls verschlüsselt und basieren auf den WCF (Windows Communication Foundation) Standards. Das SSL Protokoll ist der Standard welcher beim E-Banking zum Einsatz kommt.
Dadurch wird die Datensicherheit garantiert hochgehalten. Zudem sieht der Benutzer nur die Daten auf welche er Zugriff über das Rollenmodel bekommt. Diese Daten werden von der Applikationsschicht aus der Datenbank gelesen und dem Anwender zur Verfügung gestellt.

Dank diesem Standard ist es auch möglich Daten aus externen Datenbanken, wie Medikamenten-Informationen aus der eMediat Datenbank, durch einen Webservice in die Klinik eigene Datenbank sicher zu importieren und zu integrieren.

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